Grußworte von Jörg Knoblauch und Prof. Dr. med. Matthias Graw

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zum dritten Symposium des VDK und der DGVM begrüßen wir Sie herzlich in Recklinghausen. Thematisch schließen wir an die Vorjahresveranstaltung an, die ja am zweiten Tag unter dem Thema „Mobilität im Alter“ stand. Wie wichtig dieses Thema ist hat der 55. Vekehrsgerichtstag in Goslar gezeigt. Laut abschließenden Empfehlungen des AK III „Senioren im Straßenverkehr“ gibt es Hinweise darauf, dass ältere Menschen als Kraftfahrer ein zunehmendes Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr darstellen. Aufgabe von Politik und Wissenschaft sei es, einerseits die Datengrund­lage für die Risikoabschätzung zu schaffen, andererseits Instrumente zur Einschätzung der Fahrkom­pe­tenz zu entwickeln und zu validieren. Vorgeschlagen wurde hier konkret eine „Rückmeldefahrt“; Grundlagen hierzu werden wir am Freitag in Vorträgen und Workshop diskutieren.
Von grundlegender Bedeutung ist die verkehrsmedizinische Kompetenz der klinisch tätigen Ärzte, insbesondere auch der Hausärzte, die zunehmend bei der verkehrsmedizinischen Beratung ihrer Patienten gefordert sind. Hierauf hat die Bundesärztekammer mit einer Neukonzeption der Fortbildung „Verkehrsmedizinische Qualifikation“ reagiert. Am Samstag werden wir mit namhaften Referenten verkehrsmedizinische Grundlagen unter verschiedenen Blickwinkeln diskutieren.

Jörg Knoblauch

Prof. Dr. med. Matthias Graw