Programmablauf

Eröffnung des Symposiums

8:30 Uhr

Jörg Knoblauch
Tagungspräsident
1. Vorsitzender des VDK, Recklinghausen

Grußworte an die Versammlung

8:40 UHR

Marita Bergmaier
1. Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Recklinghausen

Grußworte zum Symposium

8:50 Uhr

Prof. Dr. med. Rainer Mattern
Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM)

Das Symposium ist durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Psychotherapeutenkammer Düsseldorf bestätigt.
Wissenschaftliche Leiter der Fortbildung für die Gebiete Medizin und Psychologie sind Herr Prof. Dr. med. Rainer Mattern und Herr Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schubert.



Prof. Dr. rer. nat. Frank Mußhoff

9:00 Uhr

· Forensischer Toxikologe und Geschäftsführer des Forensisch-Toxikologischen Centrum (FTC) München
· Forensisch-toxikologische Untersuchungen zur Überprüfung der Fahrsicherheit und Fahreignung.

Diskutiert wird das Procedere bei Fällen einer akuten Teilnahme beeinflusster Fahrer am Straßenverkehr sowie bei einer Überprüfung der Fahreignung. Besonders angesprochen wird die Problematik der sog. Neuen Psychoaktiven Substanzen (NPS; Spice und Badesalzdrogen) und der Medikamente.

PD Dr. med. Hildegard Lilly Graß

10:00 UHR

· Ärztin für Rechtsmedizin, verkehrsmedizinische Begutachtung, ärztliches Qualitätsmanagement, Akademie für öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf

· Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Rechtsmedizin Universitätsklinikum Düsseldorf

Alkoholkonsum – akute und chronische Effekte auf die körperliche und psychophysische Leistungsfähigkeit

– Schwerpunkt verkehrsrelevante Aspekte

Im Vortrag werden folgende Punkte erörtert.

Teil 1:
– Passage des oral aufgenommenen Alkohols und daraus resultierende akute Effekte auf die körperlichen und psychophysischen Funktionsebenen, z.B. Visus, Gleichgewicht, Bewegungskoordination etc.



Pause mit Möglichkeit zum Gedankenaustausch! 11:00 – 11:15 Uhr


PD Dr. med. Hildegard Lilly Graß

11:15 Uhr

Teil 2:
– Ableitung der Folgen von chronischem Alkoholkonsum, z.B. Leberveränderungen, Veränderungen im zentralen Nervensystem, diagnostische Möglichkeiten etc.

– Klärung von Begriffen: schädlicher Konsum, Missbrauch, Abhängigkeit

– Gedanken zur Prävention


Mittagspause (Pressekonferenz) 12:15 – 13:15 Uhr

Dr. rer. nat. Silke Süße

13:15 UHR

· Geschäftsführerin des Forensisch-Toxikologischen Labor DC (Drogencheck), Ulm

Aktuelle Aspekte in der Alkoholanalytik. Die Untersuchung spezifischer Alkoholabbauprodukte in Haar und Urin gemäß 3.BKs. Vorstellung der spezifischen Alkoholmarker Ethylglucuronid (EtG) und Fettsäureethylester (FSEE). Erklärung des Unterschiedes zwischen spezifi schen und unspezifischen Markern. Erläuterung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Alkoholmarker. Ihre Anwendung für „Abstinenzbelege“ und „kontrolliertes Trinken“, Aussagekraft dieser Methoden. Nachweiszeiten in Urin und Haar. Statistiken zu Positivbefunden Haare vs. Urin. Fallbeispiele aus der Praxis.



Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schubert

14:15 Uhr

Teil 1:
Stand der Umsetzung und Einführung der 3. Auflage der „Urteilsbildung in der Fahreignungsbegutachtung– Beurteilungskriterien“. Als inhaltliche Themenschwerpunkte erfolgt im Vortrag die Darlegung des Ablaufs einer ärztlichen bzw. medizinisch-psychologischen Begutachtung, von der Formulierung der behördlich veranlassten Fragestellung, der Hypothesenbildung, der Durchführung der Begutachtung, der Methodenauswahl und der interdisziplinären Befundwürdigung bis hin zur Beantwortung der behördlichen Fragestellung/en. Hierbei wird insbesondere auf die Hypothesen A2 und A3 eingegangen.


Pause mit Möglichkeit zum Gedankenaustausch! 15:15 – 15:30 Uhr

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schubert

15:30 – 16:30 UHR

Teil 2:
Darstellung der Möglichkeiten, die ein Betroffener für die optimale Vorbereitung auf eine Begutachtung hat. Auch auf die Fragen des Umganges von Betroffenen mit einer ungünstigen Verkehrsverhaltensprognose wird Bezug genommen.
Eine Ergänzung des Referates erfolgt in Form von Fallbesprechungen. Darüber hinaus sind Fragen der Qualitätssicherung Bestandteil des Seminars.



Beendigung des Symposiums

16:30 Uhr

Jörg Knoblauch
Tagungspräsident
1. Vorsitzender des VDK, Recklinghausen

Programmübersicht

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